Der neue Jahrgang des Echten Erlanger Bergkirchweihbieres der Kitzmann Bräu hat seinen Weg aus den Kellergewölben gefunden. Mit seinem Stammwürzegehalt von 13,4 % und 5,9 % vol. Alkohol ist das süffige Festbier einmal mehr gut gelungen und setzt so die Tradition der seit Jahrzehnten für die Erlanger Bergkirchweih eingebrauten „Kerwabiere“ fort. Wer bis zum „Berg“ nicht warten möchte, kann schon seit Ende März das Echte Erlanger Bergkirchweihbier der Kitzmann Bräu genießen: Das kräftige Festbier ist im Getränkehandel und im BräuKontor an der Südlichen Stadtmauerstraße erhältlich. Das erste offizielle Fass des neuen Jahrgangs zapfte der neue Kitzmann-Braumeister Benjamin Kloos am Freitag, 20. Mai 2011, im Biergarten (ein Novum!) der Kitzmann BräuSchänke an. Dem Dipl.-Braumeister applaudierten zahlreiche durstige Gäste für seine Zielsicherheit und probierten gespannt die ersten Schlucke des 2011er Jahrgangs des Echten Erlanger Bergkirchweihbieres. Für den Geschmack eine ganz herausragende Bedeutung spielt die im Brauvorgang verwendete Hefe, wie Benjamin Kloos erläuterte. „Für ein herausragendes Bieraroma ist eine besonders vitale Hefe unbedingt notwendig“, schilderte er den versammelten Gästen. Die Hefe vergärt den gelösten Zucker des Sudes zu Alkohol und Kohlensäure. In der Brauerei Kitzmann wird großer Wert auf die Gärkräftigkeit der Hefe gelegt, schließlich ist sie der Garant für die besondere Frische und das feine Aroma. „Das ist nicht nur bei unserem Bergkirchweihbier so, sondern bei allen unseren Bierspezialitäten“, betont Peter Kitzmann und verweist darauf, dass in der Brauerei Kitzmann nur Hefe aus eigener Reinzucht Verwendung findet. „Unsere Hefe zeichnet sich durch ihre Frische, Vitalität und Gärfreudigkeit aus“, erklärt Peter Kitzmann. Insgesamt zehn Tage dauert es, bis eine selbst herangeführte Hefekultur zum Einsatz kommen kann. Dabei wird eine einzige Zelle in eine Nährflüssigkeit gegeben, in der sie sich vermehrt. Der Prozess wird von den Experten aus der Qualitätssicherung der Kitzmann Brauerei genau kontrolliert – so kann eine exquisite Hefe gewährleistet werden. Für bis zu acht Sude Bier kann die geerntete Hefe verwendet werden, bevor eine neue Anzucht notwendig wird. „Wir führen für unsere Bierspezialitäten drei verschiedene Hefesorten heran: Zwei untergärige Hefen, sowie eine obergärige für die Weizenbiere“, erläutert Braumeister Benjamin Kloos. Obwohl die Hefe eine zentrale Rolle im Brauvorgang einnimmt, ist sie im Reinheitsgebot von 1516 nicht erwähnt. „Das mag manchen verwundern, liegt aber daran, dass die Wirkweise der Hefe damals noch nicht bekannt war“, gibt Kloos Einblick in die Braugeschichte. Zu jener Zeit war es oft noch Glückssache, ob als Produkt tatsächlich wohlschmeckendes Bier entsteht, wenn Hopfen, Malz und Wasser vermischt wurden. Heutzutage hat sich das deutlich verändert. Mit einem professionellen Hefemanagement überlässt die Kitzmann Bräu nichts dem Zufall. Die Auswahl der Zutaten und Grundstoffe zeigt, dass Kitzmann fest in der Region verankert ist: Gerste und Weizen aus Vertragsanbau in der Erlanger Umgebung, Hopfen aus der Region, Wasser aus dem eigenen Tiefbrunnen und Hefe aus eigener Reinzucht. Die Kitzmann Bräu setzt unumstößlich auf ihre fränkischen Wurzeln und die fast 300-jährige Familientradition, aufgrund derer sie auch Wert auf eine lange und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Lieferanten hochwertiger Rohstoffe legt. Auch die jährliche Präsentation des Festbierspezialität für die „Königin der fränkischen Kirchweihen“ gehört zu den Traditionen. Am 9. Juni 2011 wird Erlangens Oberbürgermeister schließlich auf dem Entlas Keller ein Fass Kitzmann-Bergkirchweihbier anstechen und damit die diesjährige Bergkirchweih eröffnen.